E-Bike Bordcomputer
E-Bike Bordcomputer – das sollten Sie wissen (Bild: Andreas Böhm – stock.adobe.com)
Ratgeber Rad & E-Bike

E-Bike Bordcomputer: Die Displays von Bosch, Yamaha und Shimano

Neben Motor und Akkus gehört das passende Display am Lenker eines Elektrofahrrads – auch E-Bike Bordcomputer genannt – zu den wesentlichen Bestandteilen eines E-Bikes. Ohne Display kann das Elektrofahrrad nicht gefahren werden. Der E-Bike Fahrradcomputer versorgt Sie mit wichtigen Informationen und stellt die Kommunikationsschnittstelle zwischen Elektrofahrrad und Fahrerin und Fahrer dar. Welche Arten von E-Bike Bordcomputern es gibt, welche Informationen diese liefern können und ob Upgrades verfügbar sind, erfahre Sie in folgendem Artikel.

So funktionieren E-Bike Displays: Gemeinsamkeiten

Trotz aller Unterschiede verfügen die E-Bike-Displays führender Hersteller über viele Gemeinsamkeiten.

  • Unterstützungsmodus / Fahrmodus: Die meisten E-Bike Bordcomputer bieten mehrere Unterstützungs- bzw.- Fahrmodi. Hier kann man bei den einfachen Displays in der Regel zwischen 3 Stufen wie z.B. Eco, Turbo oder Sport auswählen und bei den komplexen Lösungen bis zu 15 verschiedene Modi nutzen.
  • Schiebehilfe / Walk Funktion: Über eine Schiebehilfe, die sich mit der Schaltzentrale aus- und einschalten lässt, verfügen heutzutage ebenfalls die meisten Antriebe. Die Unterstützung greift bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h und macht das Schieben des E-Bikes selbst am Hang recht einfach.
  • USB und andere Verknüpfungen: Auch die Ausstattung mit einem USP-Port ist mittlerweile an fast allen modernen E-Bike Displays zu finden. Dieser kann für die schnelle Datenübertragung oder das Laden des Smartphones genutzt werden. Und auch das Verknüpfen via Bluetooth und Apps gehört fast schon zur normalen Ausstattung der kleinen kompakten Schaltzentralen.

E-Bike Bordcomputer: Wichtige Eigenschaften

Viele E-Bike Displays sind mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet oder als Farbdisplay gestaltet, was das Ablesen der einzelnen Daten auch während der Fahrt vereinfacht. Zudem ist vielen E-Bikerinnen und Bikern die Stabilität und Ergonomie der Displays wichtig – und genau das beherzigen die führenden Hersteller innovativer E-Bike Bordcomputer bei ihren neusten Modellen.

Welche Arten von Bordcomputern für E-Bikes gibt es?

Es gibt viele Arten von Displays für E-Bikes. Sie unterscheiden sich – je nach Hersteller – hauptsächlich in Design, Größe, und Bedienung. Auch wenn der Trend sich langsam in Richtung App in Kombination mit dem Smartphone als E-Bike Bordcomputer verschiebt, werden derzeit noch E-Bikes mit den unterschiedlichen Displays als Schaltzentrale ausgestattet. Dabei wird zwischen folgenden Display-Arten unterschieden:

E-Bike Bordcomputer: Das einfache, kompakte E-Bike Display

Diese kleinen übersichtlichen E-Bike Fahrradcomputer sind kompakt und minimalistisch designt. Mit ihnen werden grundlegende Einstellungen am Elektrofahrrad vorgenommen und Daten wie die aktuelle Geschwindigkeit abgelesen. Diese kleinen – meist wenige Zoll großen Bedienelemente bieten Ihnen die Möglichkeit:

  • den Motor ein- und auszuschalten
  • die Pedal Assistance einzustellen
  • Unterstützungsstufen auszuwählen
  • den Akkustand abzulesen
  • den Kilometerstand abzufragen
  • die Uhrzeit anzeigen zu lassen
  • die Geschwindigkeit zu kontrollieren.

Einige von diesen kleinen Computern haben ein Display. Andere dagegen sind nur mit einer LED Anzeige ausgestattet. Bevorzugt werden diese minimalistischen Bedienelemente von Mountainbikerinnen und -biker, bei denen ein zu viel an Technik am eMTB-Lenker nur störend wirkt.

In diese Kategorie fällt beispielsweise das Bosch Purion Display, das neben dem Gesamtkilometerstand auch die Tageskilometer und den Rest-Akku-Stand anzeigt.

Der vernetzte innovative E-Bike Bordcomputer

Hierbei handelt es sich um wirkliche Fahrradcomputer, die mit umfangreichen Funktionen und häufig zusätzlichem Navigationssystem, WIFI und GPS ausgerüstet sind. Mit solchen E-Bike Bordcomputern haben Sie nicht nur alle wichtigen Funktionen Ihres E-Bikes im Blick, sondern können zusätzlich unbekanntes Terrain erkunden und Touren im Voraus planen. Diese E-Bike Bordcomputer verfügen über hochauflösende Bildschirme und versorgen Sie mit detaillierten Daten zu:

  • Akkustand
  • Fitnessdaten
  • Trittfrequenz
  • Beleuchtung
  • Unterstützung
  • Geschwindigkeit

und fassen zu jeder Zeit sämtliche Fahrdaten optimal zusammen.

In einigen Fällen ist eine Verbindung mit dem Smartphone möglich. So lassen sich die umfangreichen Funktionen des Bordcomputers individuell einstellen und optimieren.

Worauf kommt es bei einem Display für das E-Bike Fahren an?

Egal, ob minimalistisch oder innovativ – der Bordcomputer an Ihrem Elektrofahrrad sollte vor allem eines: Leicht zu bedienen sein und die Daten liefern, die Ihnen wichtig sind. Bei einem Fahrradcomputer ist das Display für ein sicheres und benutzerfreundliches Fahrerlebnis von größter Bedeutung.

Ein gutes Display ist in der Lage, alle wichtigen Daten deutlich erkennbar anzuzeigen. Dafür sorgt ein klarer LCD- oder LED-Bildschirm, der sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesen lässt.

Außerdem sollten Bedienelemente intuitiv angelegt sein, sodass die Einstellungen bequem angepasst und die Menüs auf dem Display ohne großen Aufwand gesteuert werden können.

Es ist wichtig, dass während der Fahrt bequem die Leistungsstufen gewechselt und die Fahrdaten und die aktuelle Geschwindigkeit abgerufen werden kann, ohne sich mit komplizierten Tasten oder schwer lesbaren Anzeigen herumschlagen zu müssen.

Nützlich sind zudem Warnhinweise, die anzeigen, wenn der Akku leer ist oder andere Probleme mit der Leistung oder Sicherheit des E-Bikes auftreten.

Insgesamt sollte ein funktionelles Fahrraddisplay nicht nur vertrauenswürdig, sondern auch einfach zu bedienen sein, damit Sie sich als Fahrerin oder Fahrer jederzeit sicher und informiert fühlen.

Intelligenz am Lenker: E-Bike Bordcomputer verschiedener Marken

E-Bike Bordcomputer
E-Bike Bordcomputer – das sollten Sie wissen (Bild: Andreas Böhm – stock.adobe.com)

Führende Hersteller von Elektroantrieben und den dazu passenden aktuellen Bordcomputern sind Bosch, Yamaha und Shimano. Die Displays der Bosch E-Bike Motoren sowie der Yamaha- und Shimano-Antriebe stehen sich bezogen auf Bedienbarkeit und Funktionen in nichts nach und können allesamt mit innovativen Technologien punkten.

Angefangen vom kleinen Display mit wenigen, nur den wichtigsten Daten über ein großes Display mit mehr Funktionen bis hin zum Smartphone am Lenker als verknüpfte Bedieneinheit mit zusätzlichen zahlreichen Funktionen aus einer App – alles ist möglich.

Das Gute dabei: In jedem Fall behalten Sie die Hände sicher am Lenker und den Blick nach vorne auf die Straße gerichtet.

Bosch E-Bike Bordcomputer im Überblick

E-Bike-Displays von Bosch bieten die perfekte Ergänzung für jedes Elektrofahrrad mit Bosch-Antrieb. Dabei handelt es sich um intuitive und kompakte Fahrradcomputer zur Überwachung Ihrer Fahrdaten. Drei der wichtigsten Bosch-Displays sind das Bosch Intuvia und Nyon sowie das Bosch Purion.

Ergänzt werden die Bosch Computer für E-Bikes mit dem COBI.Bike System für die Webintegration und dem SmartphoneHub. In Bezug auf die Fahreigenschaften verfügen die verschiedenen Bosch Displays über wenig Unterschiede. Je nach Bosch Antrieb (z.B. Active oder Performance Line) stehen beim jeweiligen Bosch E-Bike-Display verschiedene Fahrmodi zur Verfügung (Eco, Tour(+), Sport/E-MTB, Turbo).

Bosch Purion E-Bike Display

Bei dem Bosch Purion handelt es sich um ein kleines Display in minimalistischem Design mit Anzeigen zur Geschwindigkeit, dem Fahrmodus, dem Ladezustand des Akkus, der möglichen Reichweite, der Trip Distanz und der Gesamtdistanz. Damit konzentriert sich der kleine E-Bike Fahrradcomputer auf das Wesentliche bezüglich nützlicher Informationen. Über einen eingebauten USB Port ist es dem Fachhändler möglich, wichtige Daten zum Zustand des gesamten Bosch-E-Bikes Systems auszulesen.

Bosch Intuvia E-Bike Display

Auch mit dem Bosch Intuvia Display können Sie sich auf wesentliche Fakten konzentrieren – und das auf ganz intuitive Art und Weise. Mit der einfachen Steuerung ist dieses leicht an den Lenker anzusteckende Display perfekt für Anfänger geeignet.

Beim Intuvia gibt es also keine überflüssigen Daten und keine Ablenkung. Es eignet sich im Grunde für jeden E-Bike Typ. Über die externe angebrachte Bedieneinheit neben dem Lenkergriff lassen sich die Unterstützung wählen, die Schiebehilfe einschalten und die Anzeige der Informationen auswählen.

Bosch Nyon E-Bike Display

Dieses Bosch E-Bike Display ist mit einem Touchscreen und ebenso wie das Intuvia E-Bike Display mit einer separaten Bedieneinheit ausgestattet. Über die Bike Connect App können Sie diesen E-Bike Fahrradcomputer mit Ihrem Smartphone verbinden und dadurch von einer Reihe nützlicher Funktionen profitieren, etwa indem Sie das Display beispielsweise als Navigationssystem verwenden.

Bosch Kiox E-Bike Display

Das Bosch Kiox Display – das neuste Modell unter den Bosch Displays – ist für sportliche E-Bike Fahrer ausgelegt. Es verfügt über bruchsicheres Glas, eine Magnethalterung, verschiedene Funktionen und Möglichkeiten der Verknüpfung, beispielsweise mit dem im Paket enthaltenen Pulsmessgurt für die Überwachung der eigenen Herzfunktionen.

Das Display im besonders schlanken Design ist auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar und versorgt Sie mit Daten zu Durchschnittsgeschwindigkeit, Akkuladestand, Tretleistung, Herzfrequenz und der aktuellen Geschwindigkeit.

Das Kiox gibt es noch in einer zweiten Version: dem Bosch Kiox 300 Display ohne Bedientasten, das Sie in Verbindung mit der eBike Flow App über ein Update ständig über Daten aus dem E-Bike Antriebssystem und die neusten Funktionen auf dem Laufenden hält.

COBI.Bike System aus dem Hause Bosch

Wer kein Freund dieser kleinen Fahrradcomputer am Lenker seines E-Bikes ist, hat mit dem COBI.Bike System die Möglichkeit, sein aktuelles Smartphone als Schaltzentrale des Bosch EBike Systems zu nutzen.

Dafür nimmt anstelle des Bosch Intuvia oder Nyon das COBI.Bike System auf der Displayhalterung am Lenker Platz und wird mit dem eigenen Smartphone komplettiert. So können Sie dieses als Display verwenden.

Zur Steuerung des E-Motors dient nach wie vor die separate Bedieneinheit. Das Highlight dabei: Über die bestehende Bedieneinheit am Lenker können auch alle zusätzlichen Funktionen der COBI.Bike-App gesteuert werden. Dazu gehören beispielsweise die Navigation oder die Wiedergabe Ihrer Lieblingsmusik.

Bosch SmartphoneHub

Bei Bosch gibt es zusätzlich das SmartphoneHub System. Damit wird aus dem Elektrofahrrad ein smartes E-Bike – einfach durch die Verknüpfung von Hub, Smartphone und Bosch COBI.Bike App.

Mit seinem eigenen integrierten Display kann das SmartphoneHub natürlich auch ohne Handy gesteuert werden und alle notwendigen Fahrraddaten anzeigen. Smart wird das ganze System erst so richtig durch die Verbindung per Internet mit dem Bosch EBike Connect Portal.

Via Bluetooth Kommunikation sind im Internet geplante E-Bike Routen dann mit dem Smartphone abrufbar. Die Schnittstelle zwischen Bosch EBike Connect Portal und dem Smartphone ist die bereits erwähnte COBI.Bike App. Über diese Schnittstelle sind alle Daten von sämtlichen Geräten aus verfügbar.

Bosch LED Remote

Last but not least gibt es von Bosch die handliche LED Steuerzentrale "LED Remote". Für das Modelljahr 2022 stellt Bosch mit diesem neuen Bedienkonzept ein Smart System vor, das alleine über die LED Remote bedient wird, wobei die Displays wie Kiox 300 und Intuvia 100 nur noch als Anzeigeeinheit fungieren.

Die LED Remote verbindet die eBike Flow App mit dem Elektrofahrrad und wird so im Rahmen des Smart Systems von Bosch zur übergeordneten Schaltzentrale. Außerdem bietet Bosch seinen Kunden seit 2022 gleich mehrere Smartphone Lösungen an.

Dazu gehören neben COBI.Bike und SmartphoneHub das Smartphone Grip, was nicht nur Ihr Handy mit dem Elektrofahrrad verbinden, sondern dieses auch kabellos laden kann.

Yamaha E-Bike Bordcomputer: Ab Modelljahr 2019 für jeden Motor geeignet

Auch Yamaha verfügt als einer der führenden E-Bike Motoren Hersteller über entsprechende Displays für seine verschiedenen Antriebe. Diese sind bereits seit 1993 Teil der Welt von Elektrofahrrädern und Pedelecs.

Sie zeichnen sich durch eine sorgfältige Entwicklung und robuste Leistung aus und gestalten sich genauso facettenreich wie die Yamaha E-Bike Antriebe. Das Highlight bei den Yamaha Fahrradcomputer: Ab dem Modelljahr 2019 lässt sich jedes Yamaha E-Bike Display mit jedem Yamaha E-Bike Motor verknüpfen.

Yamaha Display A

Dieser E-Bike Bordcomputer von Yamaha ist mit einem 1,7" LCD Display ausgestattet und informiert sowohl über die aktuelle Geschwindigkeit als auch über den Akku-Ladezustand. Per Knopfdruck lässt sich über die kleine Schaltzentrale während der Fahrt der Unterstützungsmodus auswählen. Daten zu den Tageskilometern sowie der Reichweite können bei Bedarf ausgeblendet werden – das sorgt für mehr Übersicht.

Yamaha Display B

Dieses Yamaha E-Bike-Display liefert wichtige Informationen in Großformat auf einer 3" LCD Anzeige und speichert für die einfache Bedienung zuvor getätigte Einstellungen wie z.B. die Beleuchtungseinstellung (ein/aus) oder den Unterstützungsmodus.

Die Bedieneinheit ist mit einem Smartphone kompatibel und ermöglicht bei seinem Einsatz über einen USB-Micro-B 1 A-Anschluss dessen Stromversorgung.

Yamaha Display C

Das große farbige Display mit Matrixanzeige gewährleistet Fahrern jederzeit volle Kontrolle über alle wichtigen E-Bike Funktionen. Auch dieses Display lässt sich via App mit dem Smartphone verbinden und macht so die Nutzung weiterer Funktionen möglich.

So haben Sie beispielsweise Batteriekapazität, Uhrzeit und Geschwindigkeit ständig im Blick. In Verbindung mit der Komoot App, die es sowohl im Apple App Store als auch bei Google Play gibt, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Touren zu planen und auch offline zu navigieren.

Yamaha Display X

Dieses einfache, aber sehr robuste Yamaha E-Bike Display mit den ergonomischen Schaltern versorgt Sie mit allen notwendigen Daten. Selbst im harten Einsatz glänzt der kleine E-Bike Bordcomputer mit einfacher Bedienung und klarer Anzeige von Geschwindigkeit, Batteriestatur, Assistenz Modus und Leistungsmesser.

Yamaha Interface X

Mit dem neuen Interface X liefert der Hersteller eine innovative LED-Kommunikationseinheit in ergonomischem und minimalistischem Design.

Mithilfe der Bluetooth Low Energy können Sie die Bedieneinheit über die App e-Sanc Connection ganz einfach mit dem Smartphone verknüpfen und dank der Konnektivität-Funktion ANT+ mit Bordcomputern anderer Hersteller wie SIGMA, Echowell und Garmin verbinden. Daten bezüglich Akku, Unterstützungsstufen oder Schiebehilfe sind dank der LED Anzeigen stets verfügbar.

Shimano E-Bike Bordcomputer

Neben den kraftvollen Antrieben verspricht Shimano seinen Kunden auch bezüglich der hauseigenen E-Bike Computer zuverlässige und intuitive Unterstützung.

Unter den Shimano E-Bike Displays ist für jedes E-Bike Modell – angefangen vom komfortablen City E-Bike über das ausdauernde Trekking EBike bis hin zu den sportlichen E-Mountainbikes – die passende Schaltzentrale zu finden.

Shimano SC-E6010 Display

Dieses Shimano Display passt zu den City- und Trekking E-Bikes. Es hat das SC-E6000 abgelöst. Der 2,7" große Bordcomputer versorgt Sie über die gut ablesbare Anzeige mit allen relevanten Daten zu Uhrzeit, Geschwindigkeit oder Entfernung. Die separate Bedieneinheit am Lenker ermöglicht eine komfortable Steuerung.

Shimano SC-E6100 Display

Zum neuen Shimano E-Bike Antrieb E6100 gibt es passend den Bordcomputer SC-E6100. Dieser lässt sich über die Junction Box mit dem Smartphone oder einem Drittanbietergerät via Bluetooth oder ANT verbinden.

Wer sich auf die Junction Box beschränken möchte, kann das Display jederzeit abnehmen. Mit der Kombination von Smartphone und Junction Box lassen sich über die E-Tube App der Zustand des eBike-Antriebs analysieren sowie die Unterstützung des Elektromotors individuell anpassen.

Die Steuerung des Bordcomputers erfolgt über ein ergonomisches Bedienelement. Ablesbar sind unter anderem Daten wie Akkuladestand, Uhrzeit, Reichweite und Geschwindigkeit.

Shimano SC-E7000 Display

Der Bordcomputer SC-E7000 passt zum neuen Shimano Antrieb E7000 für die Freizeit E-Mountainbikerinnen und -biker. Viele Funktionen sind hier auf das E-Biken im Gelände zugeschnitten.

Dazu gehört unter anderem der Wechsel der Unterstützungsstufen über die ergonomisch gehaltenen Schalter jeweils links und rechts am Lenker. Funktionen wie Bluetooth und ANT-Konnektivität und die Verknüpfung mit dem Smartphone runden das System ab.

So lassen sich auch die Vorteile der Shimano E-Tube App wie z.B. die individuelle Anpassung der Tretkraftunterstützung nutzen. Angezeigt werden während der Fahrt: Geschwindigkeit, Fahrzeit, Trittfrequenz, Gesamtstrecke, Zeit, Akkuladestand und Unterstützungsmodus.

Shimano SC-E8000 Display

Der Shimano SC-E8000 Bordcomputer macht seinem Namen alle Ehre. Die Technologie in dieser robusten Schaltzentrale erlaubt nicht nur die einfache Auswahl des Fahrmodus, sondern macht auch in Verbindung mit Bluetooth, Smartphone und Shimano E-Tube App das Anlegen eines eigenen Fahrerprofils möglich.

Mit verschiedenen Konfigurationsoptionen können Sie die Motorunterstützung so individuell gestalten. Gut abzulesen sind jederzeit der Gang, der Ladezustand des Akkus und der jeweilige Unterstützungsmodus. Mit dem dazugehörigen ergonomischen E-MTB-Schalter lassen sich Unterstützungsstufen und Schiebehilfe komfortabel steuern.

Display nachrüsten

Bei den meisten E-Bike Antrieben ergibt sich die Option, ein defektes Display auszutauschen oder auch sogar nachzurüsten.

Bosch hat dabei die Nase weit vorn und so lassen sich sowohl neue als auch ältere Pedelecs durchaus verbessern, beispielsweise indem Sie das Bosch Nyon nachrüsten mit dem aktuellen Nachrüstsatz des Herstellers.

Wie bereits erwähnt, sind ab dem Modelljahr 2019 auch bei Yamaha die unterschiedlichen Displays mit allen Antrieben des Herstellers kompatibel. Und auch bei Shimano sind Upgrades möglich, beispielsweise von einem 5300 Display auf ein SC-EM800. Tutorials dazu findet man z.B. bei YouTube.

Fazit zum E-Bike Bordcomputer

Egal ob Bosch, Yamaha oder Shimano Antrieb – die kleinen E-Bike Bordcomputer der jeweiligen Hersteller haben einiges zu bieten und werden je nach Einsatz durchaus den unterschiedlichen Ansprüchen der E-Bikerinnen und -Biker gerecht.